65. WOCHENMARKT

Jahrhunderte an der Johanniskirche, seit den Siebzigern im Areal zwischen Langer Geismarstraße Nr. 91 und Kurzer Straße Nr. 3, durch Hausdurchgänge erreichbar. Obst, Gemüse, Kräuter, Käse, Blumen, Pflanzen und Fleisch regionaler und zahlreicher Bio-Erzeuger des Landkreises. Dazu die berühmten Göttinger und Eichsfelder Würste, die schon Heinrich Heine in der „Harzreise“ zitiert. Ein Markt im Wechsel der Jahreszeiten. Dienstags, Donnerstags und Samstags 8 bis 13 Uhr

69. HISTORISCHE STERNWARTE

Unter Georg III 1816 nach dem Vorbild des Oxforder Observatoriums gebaut, Wirkungsstätte des weltberühmten Mathematikers Carl Friedrich Gauß (gest. Göttingen 1855). Gauß erfand und konstruierte u.a. zusammen mit dem Physiker Weber 1833 den ersten elektromagnetischen Telegrafen, dessen Draht von der Sternwarte über das Accouchierhaus (Geismar-Tor) und den Johanniskirchturm zum physikalischen Kabinett in der heutigen „Alten Universitätsbibliothek“, Prinzenstraße/Ecke Leinekanal, führte.
Wochenmarkt Historische Sternwarte

63. KÄSE-BOUCOIRAN

Mehr als 180 Käsesorten aus ganz Europa lassen an der langen Käsetheke die Wahl zur köstlichen Qual werden. Ein weit reichendes Feinkostangebot sowie eine kleine aber feine Auswahl von Weinen komplettieren die Verführung. Käsebuffets und der Party-Service runden das Angebot ab. Im Sommer 2017 hat Cédric Louis die Regie übernommen und führt das Geschäft mit gleichem Team und Sortiment fort. Kurze Straße 3 · Tel. 382 58 86 • www.kaese-boucoiran.de

64. BUCHHANDLUNG HERTEL

… „die Buchhandlung am Wochenmarkt” mit dem besonderen Sortiment: gute Kinder- und Jugendbücher, das ganze Spektrum der religiösen Literatur, Belletristik, Bücher und Medien für die Schule. Schöne Postkarten, Kerzen und Kreuze ergänzen das Sortiment. Was nicht vorrätig ist, wird gerne beschafft. Kurze Straße 14 • Tel. 5 64 08 • Mo-Fr 9-18.30 Uhr,  Sa 9-15 Uhr • www.buchhandlung-hertel.de

66. ACCOUCHIERHAUS

Das Accouchierhaus am Geismar-Tor war die erste Geburtsklinik Deutschlands. 1833 bildete das Dach den notwendigen Verbindungspunkt für die weltweit erste Draht-Telegrafie-Verbindung von der Sternwarte zum Bibliotheksgebäude am Leinekanal, dem Gauß-Weber-Telegrafen. Seit 1989 ist das Gebäude Sitz des musikwissenschaftlichen Seminars der Universität (Entdeckung und Neubearbeitung der Händel-Opern) und seiner umfangreichen historischen Sammlung von Musikinstrumenten.

67. NEUES RATHAUS

Das Neue Rathaus von 1978 ist ein sechzehnstöckiges Hochhaus mit achteckigem Grundriss. Neben dem Neubau steht das Amtshaus von 1834. Es wurde als Kaserne des 2. Kurhessischen Regiments Nr. 82 errichtet. Der alte Exerzierplatz davor - der 82er Platz - ist heute eine kleine Gartenanlage mit Springbrunnen. 1992 wurde der 82er Platz offiziell in Hiroshima-Platz umbenannt.

68. BLÜTE & STIL

Blumen - Dekoration - Accessories Inhaberin Susanne Gill-Eckelt verbindet meisterliche Floristik mit außergewöhnlichen Stilelementen klassischer Epochen. Die ausgefallenen Arrangements werden auch mit Lieferservice im Abonnement angeboten. Am Feuerschanzengraben 10 • Tel. 555 70 • Mo-Fr 9.30-19 Uhr, Sa 10-15 Uhr, So 11-13 Uhr • www.blumen-bluete-stil.de
Buchhandlung Hertel Accouchierhaus Neues Rathaus Blüte & Stil

62. ZUM SCHWARZEN BÄREN

Das Haus ist einer der ältesten Renaissancebauten Göttingens. Der Wanderarzt Doktor Eisenbart hat 1727 in seinen Mauern sein Testament verfasst. Und nicht nur Otto Hahn war hier Stammgast. Das Restaurant ist seit 2011 im Umbau. Kurze Straße 12
Zum Schwarzen Bären

61. ALTES RATHAUS

Um das Jahr 1270 wurde das Alte Rathaus gebaut. Der Zinnenkranz und die Ecktürmchen sind den Tuchhallen in Brügge nachempfunden - denn auch Göttingen war damals für seinen Tuchhandel berühmt. Der Löwe, der den Aufgang in die große Halle mit Kreuzgewölbe bewacht, ist 1872 vom Groner Tor hierher gezogen. In seiner Pranke hält er das Göttinger Wappen.
Altes Rathaus

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